26 Jahre Smartphones

Nächstes Jahr gibt es die smarten Dinger seit 24 Jahren. Nicht Apple war der Erfinder. Die Innovationen auf dem Weg zum Smartphone starteten bereits schon vorher. Das erste Gerät dieser Art kam 1994 auf den Markt. IBM startete die Evolution der Smartphones und verkaufte damals ein Spaßgerät, das bereits smart war, aber noch keinen Browser besaß. Doch dieses smarte Telefon verschwand recht schnell vom Markt. Stattdessen zog Nokia 1996 mit seinem Communicator nach. Ein 400 Gramm Gerät für fast 2700 D-Mark, das auch einen Faxanschluss hat. Es war das erste mobile Büro für die Hemdtasche. Schon 1999 legte Nokia mit dem ersten WAP-fähigen Handy nach. Es ermöglichte Verbindungen mit formatieren Webseiten. Mit Samsung wurde dann das die UMTS Mobilfunkgeneration in Deutschland entwickelt.


Smartphone muss man haben
Das smarte Telefon ist aus dem heuten Alltag kaum noch wegzudenken. Neuste Studien ergeben, dass ein Nutzer im Schnitt zwischen 90 – 100 Mal auf sein Handy blickt und bis zu 50 Mal am Tag das Gerät entsperrt, um eine SMS zu schreiben.
Selbst Senioren haben mittlerweile ein Smartphone. Seit der unsinnigen Zwei-Faktor-Methode, die beim Zugriff auf den Online-Banking seit September erfolgen muss, ist das Smartphone praktisch für jeden unverzichtbar geworden. Aus dem einstigen Spaßgerät ist ein Alleskönner geworden, das den Alltag vieler Menschen bestimmt. Das Gerät beinhaltet einen direkten Suchtfaktor, der vor allem junge Menschen einnimmt.


Dann kam das iPhone
Das iPhone an sich war nicht unbedingt ein großer Sprung. Es gab bereits ähnliche Geräte. Doch Apple konnte etwas, das andere Hersteller bis dato nicht konnten. Jobs machte das Smartphone derart sexy, das es einfach zum Erfolg wurde. Ein durchgestyltes Marketing und eine völlig neue Designoffensive machten das iPhone zum Star in der Branche. Heute ist es ein fester Maßstab in der Finanz- und Flugbranche. Jeder Banker und jeder Pilot nutzt natürlich ein Apple Gerät.
Damals waren die Funktionen noch übersichtlich. Ein Telefon, ein Music Player, ein Touch Display und ein Internet-Kommunikator. Alles in einem Gerät. Das iPhone war geboren.


Nokia ging in die Pleite
Der einstige Star Nokia wurde von dem iPhone kalt erwischt. Die Firma hatte den neuen Trend verschlafen. Der Geschäftsbereich wurde später zwar von Microsoft übernommen. Doch ohne Erfolg. Nach kurzem Versuch wurde das Geschäft komplett eingestellt.
Ganz anders Google. Der damalige Chef Schmidt, saß wie durch Zufall auch im Apple Verwaltungsrat und wusste so natürlich frühzeitig von den iPhone Plänen. Der Google Konzern richtete sich auf das neue Zeitalter mit seiner Android Oberfläche aus. Apple versuchte die Software zu verbieten, scheiterte aber vor Gericht.
Samsung war ein weiterer Gewinner, der sich mit seinen Smartphone ebenfalls fest etablieren konnte und bis heute neben Apple zu den beliebtesten Herstellern gehört.

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