Der Ronaldo-Effekt

Neun Jahre lang schrieben Cristiano Ronaldo und Real Madrid ein Stück Fußballgeschichte auf dem Rasen. Die Königlichen schienen unaufhaltbar und Ronaldo war ihre Wunderwaffe. In 438 Spielen lief er für Madrid auf, und nur 58 Mal ging die Mannschaft als Verlierer vom Feld.

Sein Wechsel zu Juventus Turin hat eine Lücke hinterlassen, die Trainer Zinedine Zidane noch nicht hat füllen können. In La Liga liegt der 33fache spanische Meister weit abgeschlagen auf Platz drei. Aus der Champions League, die Real sieben Mal gewonnen hat – davon ab 2015/2016 gleich drei Mal in Folge –, sind sie bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Als Favorit für den Sieg dort wird laut Buchmachern bei Fußballwetten mittlerweile Reals Rivale FC Barcelona mit einer Quote von 5 zu 2 bewertet. Manchester United steht an zweiter Stelle mit einer Quote von 13 zu 4, vor Juventus Turin und dem FC Liverpool, die beide mit 7 zu 2 gehandelt werden.

Dabei ist Juventus als ernsthafter Titelanwärter nicht zu unterschätzen. Der italienische Club verspürt derzeit ebenfalls den Ronaldo-Effekt. In 36 Pflichtspielen hat er 24 Tore gschossen und zwölf Assists verbucht. Wie einst Real in La Liga, steht Turin in der Serie A einsam an der Spitze.

Madrid ist inzwischen klar geworden, was für ein Ausnahmetalent sie mit dem 34 Jahre alten Linksaußen besaßen, den sie 2009 für eine Ablösesumme von 94 Millionen Euro von Manchester United übernommen hatten. Drei UEFA-Supercups, zwei spanische Superpokale, drei FIFA-Club-Weltmeistertitel, vier Champions-League-Titel und zwei spanische Meisterschaften haben sie mit ihm geholt. Zwar hat der Verein mit Spielern wie den Mittelfeldspielern Toni Kroos und Luka Modrić noch weitere international gefeierte Stars unter seinen Kickern, aber mit Ronaldo lassen auch sie sich nicht vergleichen.  

Juventus-Trainer Massimo Allegri hat mit ihm in der Elf ein fast unschlagbares Team. 17 Punkte trennen Juventus Turin zurzeit vom Tabellenzweiten, dem SSC Neapel. Inter Mailand liegt noch einmal sieben Punkte dahinter.

Ronaldo ist denn auch in dieser Saison mit deutlichem Abstand Torschützenkönig für Juventus. 19 Tore und zehn Assists hat er in 26 Spielen erzielt. Mittelstürmer Mario Mandzukić kommt im Vergleich auf bislang 24 Spiele mit acht Toren und sieben Assists.

Einmal blieb Ronaldo bisher ohne Einsatz im Kader, direkt bevor er ab Mitte März wegen einer Oberschenkelverletzung ausgefallen ist. In den sechs Begegnungen ohne ihn kassierte Juventus Turin seine bisher einzigen beiden Saisonniederlagen mit 0:2 gegen den FC Genua und 1:2 gegen Spal.

Der Vertrag des beidfüßigen Portugiesen bei Juventus läuft noch bis zum Sommer 2022.

Auf nationaler Ebene ist der Club einer der Superstars. 34 italienische Meistertitel sowie 13 italienische Pokale und acht Superpokale sprechen für sich. Doch im internationalen Wettbewerb hat Juventus Turin eine lange Dürrestrecke hinter sich. Der einzige Titelgewinn in der Champions Legue war 1995/1996, den jüngsten von drei UEFA-Cups holte der Club in der Saison 1992/1993, und die zwei UEFA Supercups stammen von 1996/1997 und 1984/1985.

Mit ihrem neuen Superstar soll sich das nach Möglichkeit alles ändern. Den Meistertitel hat Juventus Turin so gut wie in der Tasche, und wenn sich Ronaldo von seiner Verletzung erholt hat und zu seiner gewohnten Form zurückkehrt, stehen auch die Chancen für den Champions-League-Titel nicht schlecht. Schließlich hat der Portugiese hinlänglich bewiesen, dass der Ronaldo-Effekt nicht auf ein Team beschränkt ist.

Neun Jahre lang schrieben Cristiano Ronaldo und Real Madrid ein Stück Fußballgeschichte auf dem Rasen. Die Königlichen schienen unaufhaltbar und Ronaldo war ihre Wunderwaffe. In 438 Spielen lief er für Madrid auf, und nur 58 Mal ging die Mannschaft als Verlierer vom Feld.

Sein Wechsel zu Juventus Turin hat eine Lücke hinterlassen, die Trainer Zinedine Zidane noch nicht hat füllen können. In La Liga liegt der 33fache spanische Meister weit abgeschlagen auf Platz drei. Aus der Champions League, die Real sieben Mal gewonnen hat – davon ab 2015/2016 gleich drei Mal in Folge –, sind sie bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Als Favorit für den Sieg dort wird laut Buchmachern bei Fußballwetten mittlerweile Reals Rivale FC Barcelona mit einer Quote von 5 zu 2 bewertet. Manchester United steht an zweiter Stelle mit einer Quote von 13 zu 4, vor Juventus Turin und dem FC Liverpool, die beide mit 7 zu 2 gehandelt werden.

Dabei ist Juventus als ernsthafter Titelanwärter nicht zu unterschätzen. Der italienische Club verspürt derzeit ebenfalls den Ronaldo-Effekt. In 36 Pflichtspielen hat er 24 Tore gschossen und zwölf Assists verbucht. Wie einst Real in La Liga, steht Turin in der Serie A einsam an der Spitze.

Madrid ist inzwischen klar geworden, was für ein Ausnahmetalent sie mit dem 34 Jahre alten Linksaußen besaßen, den sie 2009 für eine Ablösesumme von 94 Millionen Euro von Manchester United übernommen hatten. Drei UEFA-Supercups, zwei spanische Superpokale, drei FIFA-Club-Weltmeistertitel, vier Champions-League-Titel und zwei spanische Meisterschaften haben sie mit ihm geholt. Zwar hat der Verein mit Spielern wie den Mittelfeldspielern Toni Kroos und Luka Modrić noch weitere international gefeierte Stars unter seinen Kickern, aber mit Ronaldo lassen auch sie sich nicht vergleichen.  

Juventus-Trainer Massimo Allegri hat mit ihm in der Elf ein fast unschlagbares Team. 17 Punkte trennen Juventus Turin zurzeit vom Tabellenzweiten, dem SSC Neapel. Inter Mailand liegt noch einmal sieben Punkte dahinter.

Ronaldo ist denn auch in dieser Saison mit deutlichem Abstand Torschützenkönig für Juventus. 19 Tore und zehn Assists hat er in 26 Spielen erzielt. Mittelstürmer Mario Mandzukić kommt im Vergleich auf bislang 24 Spiele mit acht Toren und sieben Assists.

Einmal blieb Ronaldo bisher ohne Einsatz im Kader, direkt bevor er ab Mitte März wegen einer Oberschenkelverletzung ausgefallen ist. In den sechs Begegnungen ohne ihn kassierte Juventus Turin seine bisher einzigen beiden Saisonniederlagen mit 0:2 gegen den FC Genua und 1:2 gegen Spal.

Der Vertrag des beidfüßigen Portugiesen bei Juventus läuft noch bis zum Sommer 2022.

Auf nationaler Ebene ist der Club einer der Superstars. 34 italienische Meistertitel sowie 13 italienische Pokale und acht Superpokale sprechen für sich. Doch im internationalen Wettbewerb hat Juventus Turin eine lange Dürrestrecke hinter sich. Der einzige Titelgewinn in der Champions Legue war 1995/1996, den jüngsten von drei UEFA-Cups holte der Club in der Saison 1992/1993, und die zwei UEFA Supercups stammen von 1996/1997 und 1984/1985.

Mit ihrem neuen Superstar soll sich das nach Möglichkeit alles ändern. Den Meistertitel hat Juventus Turin so gut wie in der Tasche, und wenn sich Ronaldo von seiner Verletzung erholt hat und zu seiner gewohnten Form zurückkehrt, stehen auch die Chancen für den Champions-League-Titel nicht schlecht. Schließlich hat der Portugiese hinlänglich bewiesen, dass der Ronaldo-Effekt nicht auf ein Team beschränkt ist.

Add Comment